Warum Kañamu Pacha


Viele haben zuhause einen kleinen Garten oder bauen Pflanzen auf der Terrasse, dem Balkon oder in anderer Form an. Dabei stellt sich die Frage, welche Erde man eigentlich benutzen möchte. Viele fahren einfach in den Baumarkt und kaufen sich dort irgendeinen Sack Blumen- oder Gartenerde. Aber hat man sich je gefragt: „Was kaufe ich da eigentlich und wie wird diese „Erde“ überhaupt hergestellt?“ Genau das haben wir getan und uns einmal ganz genau angeschaut, was eigentlich in dieser angeblichen Erde so alles darin steckt. Schnell erkennt man beim Blick auf die Rückseite des Sackes, dass hier hauptsächlich zersetztes Torf in allen Variationen eingesetzt wird. Torfanteile von 80 % und mehr sind keine Seltenheit.


intakte Moorlandschaft
intakte Moorlandschaft

Torf entsteht nur unter ganz bestimmten Umweltbedingungen in Mooren und es handelt sich hierbei um sehr komplexe und einzigartige Lebensräume, welche über einen Zeitraum von tausenden von Jahren entstanden sind. Um das Torf abzubauen, werden weitläufige Moorflächen trockengelegt und dieses empfindliche Ökosystem für immer zerstört. Nun wird das trockene Torf mit riesigen Baggern abgebaut und übrig bleibt eine karge, öde Wüste, welche sich langsam wieder mit Wasser füllt. Ein einzigartiger Lebensraum ist dadurch für immer zerstört.



Was macht man nun mit dem Torf? Es wird aufbereitet, bestenfalls noch ein wenig Kompost aus konventioneller Landwirtschaft untergemischt und dann wird mit allerlei künstlichen und organischen Düngern nachgeholfen, um den eigentlich fast nährstofflosen Torffasern Leben einzuhauchen. Weltweit werden die Rohstoffe dieser Düngemittel in riesigen Mienen und Tagebauen im hunderte Tonnen Maßstab abgebaut, was verwüstete Mondlandschaften hinterlässt. Das Problem, das dadurch entsteht: Ein paar dieser Rohstoffe haben wir fast aufgebraucht! Phosphor zum Beispiel wird noch ca. 50 Jahre reichen, ist aber für die Blüte der Pflanzen und die Fruchtbildung essentiell. Andere organische Dünger sind häufig Tiermehle oder Granulate aus Schlachtabfällen oder Fäkalien der Massentierhaltung, welche durchsetzt mit Antibiotika und Hormonen sind.


Tagebaumine für Mineraldünger
Tagebaumine für Mineraldünger

Zusammenfassend ist das in dem Sack aus dem Baumarkt also ein Gemisch aus nährstoffarmen Faserhäckseln und unnötige Chemie. Guten Appetit kann man da nur sagen, zu den leckeren Tomaten, welche wir so gerne darauf anbauen. Der Hobbygärtner wird nun denken, dass er ja die gute Erde aus dem Fachhandel gekauft hat und namhafte Hersteller erwecken mit der Verwendung von Namen wie „Bio...“ und „Natural“ schnell den Eindruck eines nachhaltigen, biologisch unbedenklichen Produktes. Aber weit gefehlt! Die Verwendung dieser Begriffe im Produktnamen unterliegen leider keinerlei rechtlicher Beschränkung. Das alles ist jedoch reines Marketing, die Erde im Inneren des Sackes unterscheidet sich kaum von der Baumarkterde nur, dass hier der Düngemittelanteil deutlich erhöht wurde, um auch stark zehrende Pflanze mit Nährstoffen zu versorgen.


Aber es gibt eine Alternative, die Hortisole. Hortisole sind teils über Jahrhunderte nachhaltig kultivierte Böden. Beispiele dafür sind alte Klostergärten, alte Bauerngärten, aber auch die Terra preta-Felder der Indios in Südamerika und die kürzlich entdeckte Nordic Dark Earth der Elbslaven in Deutschland. Hier wurden sehr fruchtbare, nährstoffreiche Erden erschaffen, welche andere Böden völlig in den Schatten stellen. Diese Erden entstanden durch den gezielten Einsatz von Kompost, Mist, Holzkohle und Tonresten. Wir haben uns gefragt: „Kann man dieses hunderte Jahre alte Wissen nutzbar machen?“ Das Ergebnis ist Kañamu Pacha, ein hundertprozentig torffreies, nachhaltiges, fruchtbares, biologisches und lebendiges Hortisol.


Kleingarten mit Hochbeeten
Kleingarten mit Hochbeeten

Kañamu Pacha wird zum Großteil aus recycelten, regionalen Rohstoffe hergestellt und viele dieser erfüllen bereits die EU-Biozertifizierung. Als Grundstoffe verwenden wir kompostiertes Pflanzenmaterial aus biologischer Landwirtschaft, Pflanzenkohle und recycelten Ziegelsplitt. Der Hauptteil der Nährstoffe kommt aus dem Terra-Preta Kompost, zum Anheben des Stickstoffgehalts wird eine kleine Menge Hornspäne aus biologischer Landwirtschaft zugesetzt. Das Ergebnis ist ein schwarzer, nährstoffreicher Boden, welcher alle wichtigen Mikroorganismen und Pilze enthält, um eine ausdauernde Versorgung der Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen zu gewährleisten. Durch die ausgezeichnete Speicherfähigkeit des Substrats entsteht ein Nährstoffpuffer, aus welchem sich die Pflanze konstant bedienen kann, während Mikroorganismen den Puffer wieder auffüllen.


junge Tomate in Kañamu Pacha Hortisol
junge Tomate in Kañamu Pacha Hortisol

Die Vorteile für den Anwender liegen klar auf der Hand, kein aufwendiges Nachdüngen mit komplizierten Düngeschemas, keine Probleme mit Über- oder Unterdüngung und ein reduzierter Wasserverbrauch bei optimaler Versorgung der Pflanze. Zudem ist Kañamu Pacha nahezu frei von Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden, Antibiotika, Hormonen und Schwermetallen. Kañamu Pacha ist ein nachhaltiges „ready to grow“-System, welches die Pflanzen über die kompletten Vegetations-, Blüte- und Fruchtbildungsphase mit allen wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen versorgt. Es verhilft den Pflanzen zu einem optimalen Wachstum und einer reichhaltigen Entfaltung aller Wirk- und Inhaltsstoffe. Alles was der Anwender tun muss ist die Wasserversorgung der Pflanze zu gewährleisten.


Kañamu Pacha verbindet Qualität mit Quantität und verhilft dem Anfänger bis hin zum Profi eine neuartige und innovative Möglichkeit des Urban Gardening und der Kultivierung medizinischer Heilpflanzen.


gesunde medizinische Heilpflanze in der Blüte
gesunde medizinische Heilpflanze in der Blüte